Ein Toskana Ferienhaus erfreut den Gaumen…
Das man in Italien gut essen kann, ist bekannt. Ob nun in einem Toskana Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Emilia-Romagna, leckeres Essen gibt es in Italien eigentlich überall. Aber wie sieht es mit den regionalen Besonderheiten und Spezialitäten aus? Passend zu unserem Belvilla Giro d’Italia gibt es heute einen leckeren Einblick in die Küche einer der beliebtesten Regionen für den Italienurlaub, der Toskana. Jens Depenau vom Onlineshop Gustini gibt uns eine kurze Einführung in die toskanische Küche und zeigt, dass man auch in der Zeit zwischen zwei Reisen ins Toskana Ferienhaus wunderbar italienisch genießen kann.
Toskana – Land des Weines
Der vermutlich bekannteste Wein Italiens kommt aus der Toskana – Chianti. Seit Jahrhunderten genießen Reisende, die in die italienische Region kommen, den Rotwein aus dem gleichnamigen Tal Chianti. Die Bezeichnung Chianti war umgangssprachlich sogar gleichbedeutend mit italienischem Wein, ähnlich wie es bei Bordeaux der Fall war. Ein beliebtes Mitbringsel waren außerdem die fiasco genannten dickbäuchigen Flaschen, die zum Schutz mit Stroh umflochten waren. Zum Schutz vor Nachahmung durch andere Regionen gibt es heute die streng geprüften Anbaugebiete Chianti Classico DOCG (zwischen Florenz und Siena gelegen), Chianti DOCG, Chianti Colli Fiorentini DOCG, Chianti Colli Senesi DOCG und Chianti Rufina DOCG. Die am meisten angebaute Rebsorte ist Sangiovese.
Greve – Hauptstadt der toskanischen Wurstwaren
In der malerischen Stadt Greve in Chianti haben wir die Metzgerei Falorni entdeckt. In diesem traditionsreichen Familienunternehmen (gegründet 1729!) werden typisch toskanische Wurst- und Schinkenspezialitäten hergestellt. Eine der charakteristischen Zutaten ist Wildschweinfleisch. Die Wildschweine ernähren sich von frischen Kräutern und Eicheln, die sie in den Wäldern rund um Greve finden. Diese natürliche Ernährung macht ihr Fleisch besonders würzig. Familie Falorni macht daraus zum Beispiel zigarrenförmige Salami. Doch auch den herzhaften Scelto di Bresaola (ein Rinderschinken) sollte man sich nicht entgehen lassen.
Mit der Verwendung der regionalen Rassen Chianina-Rind und Cinta-Schwein sichern sie den Erhalt dieser uralten Spezies. Selbstverständlich darf während der Herstellung der Spezialitäten der Chianti-Wein nicht fehlen. Auch Fenchel wird traditionell für die toskanische Salami verwendet.
Toskanische Pasta
Was wäre Italien ohne seine Pasta? Längst haben die Teigwaren die Welt erobert und gehören für viele Menschen zum wöchentlichen Speiseplan. Dass es auch in der Toskana Pastahersteller gibt, muss nicht verwundern. In unserer Berufung als Gourmet-Scouts haben wir im Herzen der Toskana die Pasta-Manufaktur Martelli entdeckt. Hier wird die Pasta aus Hartweizengrieß noch von Hand geknetet. Die einzige weitere Zutat ist frisches Wasser, denn Eier gehören nach italienischer Überzeugung nicht in Pastateig. In traditionellen Kupferformen wird der Teig dann zu Spaghetti, Maccheroni und Penne geformt. Das Kupfer gibt den Nudeln die poröse Oberfläche, die für die Aufnahme von Saucen essenziell ist.

So kann man aus toskanischen Spezialitäten ein ganzes Menü erstellen. Als Antipasto Schinken aus Greve, Pasta mit Wildschweinsauce und einem Glas Chianti zum Hauptgang, danach etwas würzigen Pecorino toscano und zum Dessert… knackige Cantuccini mit einer Tasse Kaffee von der Kaffeerösterei Manaresi in Florenz. Buon appetito!
Wer gerade nicht seinen Italienurlaub in einem Toskana Ferienhaus verbringt, der findet bei Gustini alles was man braucht, um auch zu Hause echte Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen.




